Agenda 21 Ebringen - Gemeinsam Zukunft schaffen

 Ebringen bewirbt sich als Fair Trade Gemeinde

 

Der Faire Handel will die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen am Anfang der Lieferkette verbessern und ihre politische und wirtschaftliche Position stärken. Der Faire Handel verwirklicht in seiner Arbeit beispielhaft die Devise der Agenda 21 "Global denken - lokal handeln" in den zentralen Bereichen internationale Zusammenarbeit, Armutsbekämpfung und Veränderung der Konsumgewohnheiten. Der Verein TransFair bietet mit seiner Kampagne  Fairtrade-Towns/Gemeinden eine Möglichkeit für Gemeinden, den Fairen Handel konkret zu unterstützen und sich für den Titel Fair Trade Gemeinde zu bewerben.

 

Der Faire Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzent*innen und Arbeiter*innen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbraucher*innen) für die Unterstützung der Produzent*innen, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.

 

Fair Trade Gemeinde zu werden, bedeutet, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Und der Weg dorthin macht Spaß! Menschen kommen zusammen, tauschen sich aus, werden aktiv und arbeiten daran, dass der Faire Handel in Deutschland bekannter wird.

 

Damit tragen sie dazu bei, dass

die Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten

sie damit mit ihren Familien ein menschenwürdiges Leben führen können.

 

Um den Titel Fair Trade-Gemeinde zu erhalten muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegelt:

 

1. Die Kommune verabschiedet einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels. Bei allen öffentlichen Sitzungen wird fair gehandelter Kaffee und ein weiteres Produkt ausgeschenkt.

 

2. Eine Steuerungsgruppe wird gebildet, die auf dem Weg zur Fair Trade-Gemeinde die Aktivitäten vor Ort koordiniert. Diese Gruppe besteht aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft.

 

3. In einer festgelegten Anzahl von lokalen Einzelhandelsgeschäften und Restaurants wird mindestens ein Produkt aus fairem Handel angeboten. Die Mindestanzahl der Einzelhandelsgeschäfte und gastronomischen Einrichtungen variiert entsprechend der Einwohnerzahl. Für Ebringen wären das:

2 Geschäfte, 1 Gastronomiebetrieb, 1 Schule/Verein/Kirchengemeinde, 4 Medienartikel

 

4. und 5. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairer Handel in der Kommune. Die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort. In der Schule, im Kindergarten oder in der Kirchengemeinde findet 1x im Jahr eine Bildungsveranstaltung statt.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kampagne Fairtrade-Towns.

 


 Rückblick: Veranstaltung am 13. März 2018

"Die Anden:Fairer Handel, Trekking, Schamanismus"

 

Die Agenda21-Gruppe Ebringen bedankt sich bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der gelungenen Veranstaltung und freut sich Jutta Ulmer und Michael Wolfsteiner hoffentlich bald mit einer neuen interessanten Show begrüßen zu dürfen. 

Ein großes Dankeschön auch an alle Helferinen und Helfer, die diesen Abend möglich gemacht haben und an die Sparkasse Staufen-Breisach für das Sponsoring.

 

Hier geht es zum Artikel der Badischen Zeitung über die Veranstaltung. 

 


Kräutergartenführung am 11. Juli 2017

Am 11. Juli 2017 findet im Kräutergarten unser regelmäßiges Agenda Treffen, bereits ab 19:00 Uhr statt. Vorher findet eine Kräutergartenführung um 18:00 Uhr statt.

Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen und können unter 07664-617109 Informationen zum Anfahrtsweg erhalten! 

Finden Sie Hier Fotos zum Kräutergarten.

 


Fahrradtour zur Demonstration nach Fessenheim 2015

 

26. April 2015: Eine Delegation der Agenda21 Ebringen unternahm am Tschernobyl-Jahrestag eine Fahrradtour zur Anti-Atomenergie-Demonstration in Fessenheim, dem ältesten und extrem störanfälligen französischen AKW. Eine Forderung der Demonstrationsteilnehmer ist die Einhaltung der Zusage von Präsident Hollande, das AKW Ende 2016 stillzulegen. Diese Zusage wurde in jüngster Zeit wieder in Frage gestellt. 

 

 

  

 


 

Nachtrag zum Vortrag am 10.3.2015

„Energiewende – worum geht es und was können wir dazu beitragen?“

 

Ausführliche Informationen von Christof Timpe zu diesem Vortrag:

  1. Ziele der Energiewende
  2. Energiewende im Sektor Wärme
  3. Energiewende im Verkehr
  4. Was kann ich für die Energeiwende tun?
  5. Was kann unsere Gemeinde für die Energiewende tun

Links zum Thema

 


Leselisten

Hier finden Sie die einige Leselisten der vergangenen Lesetreffs..

 

Thema „Liebe und andere Geschichten“

Leseliste_april2013.pdf
Download

 

Thema: Krieg und Frieden 

Buchliste_maerz_2011_kriegundfrieden_richtig.pdf
Download

 

Thema: Russische Literatur

Buchliste_januar_2011_russland2.pdf
Download

 

Thema: Reise

Buchliste_November_2010_reise.pdf
Download